Die Gründung

Der in der Anfangsphase stehende Winterfremdenverkehr erforderte die Ausbildung von Skifahrern, die später als Skilehrer dienen sollten. Dazu wurde am 21. September 1952 der Wintersportverein gegründet im Beisein des Bürgermeisters Dr. Peter Pfeifhofer, des Pfarrers Josef Obergasser und weiterer 74 Sextner. Wenn man die Liste der 74 Gründungsmitglieder durchgeht, findet man viele Jungendliche, aber auch zahlreiche Sextner, die nie mit einem Brettl auf dem Schnee gerutscht waren.

Das Ziel war die skifahrende Jugend in einem Verein zusammenzuschließen, um sie intensiver zu fördern. Der Sitz war im Gasthof Post und die Leitung hatte ein Ausschuß aus vier Personen mit einem Präsidenten, der 1 Jahr im Amt war. Der Mitgliedsbeitrag betrug 400 Lire. Über die Anfänge des Vereins fehlen leider die Unterlagen.

Mit der Errichtung alpiner Aufstiegsanlagen begann die verstärkte Förderung des alpinen Skisportes. Anfangs der 50er Jahre wurde der Schlepplift am Kristlerhang aufgestellt und im Jahre 1956 ein weiterer Lift am Kreuzbergpass eröffnet. Dort waren an den Wochenenden die schon mit Schneewalzen präparierten Pisten stark überlaufen. Im Tal hingegen wurden die Skipisten an der Brugger Leite, im Mahrhof und an der Bergsteiger Leite getreten. Die Skilehrer Kurt und Hans Sprenger aus Lienz erteilten in den ersten Jahren den Kindern und Jugendlichen aus Sexten, vorwiegend Buben, die ersten Anweisungen. Mit einfachster Ausrüstung wurden zum Wochenende die besten Skifahrer, meistens nur ein Dutzend, trainiert, um am Sonntag an einem Rennen teilnehmen zu können. Während eines Winters wurden mehrere Skirennen im Pustertal mit Teilnehmern beschickt. Die gesamten Spesen wurden noch vom Rennläufer selbst bestritten. Mit finanzieller Unterstützung durch einige sportbegeisterte Sextner wurden die besten Rennfahrer mit einheitlichen Vereinspullovern eingekleidet. Auch im Langlauf trainierten einige Sextner Jugendliche und erzielten bei verschiedenen Rennen beachtliche Erfolge. In Sexten wurden jedes Jahr mehrere Rennen im Alpinski sowie im Langlauf abgehalten. In dieser ersten Aufbauphase wurde nicht nur lobenswerte Jugendförderungsarbeit geleistet sondern gleichzeitig die Voraussetzung für die Skischule geschaffen, in denen mehrere Sextner während des Winters Arbeit fanden. Dabei soll die Bedeutung für die Entwicklung des Wintertourismus in Sexten nicht unterschätzt werden. Aus den Reihen der alpinen Rennfahrer kommen heute noch die meisten Skilehrer.

Anläßlich des 30jährigen Bestehens des Vereins wurde ein festlicher Umzug zusammen mit einem Zeltfest veranstaltet und zugleich versucht, mit verschiedenen Wagen die Entwicklung des Tourismus darzustellen. Zum 50jährigen organisierte man ein Fest in der Tennishalle, welches aber leider von der Sextner Bevölkerung nur rar besucht wurde und dem Verein statt eines Gewinnes einen Verlust und damit ein Minus in seiner Kasse bescherte.

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